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Island – ein besonderes Erlebnis

Island, die grösste Vulkaninsel der Welt, zählt mit ihren 25 Mio. Jahren zu den erdgeschichtlich jüngsten Ländern. Auf der Insel aus Feuer und Eis präsentiert sich die Natur in einer Vielfalt, die sonst nirgendwo zu finden ist. Neben den freundlichen und hilfsbereiten Isländern werden die aktiven Geysire, die heissen Lavafelder, die imposanten Wasserfälle und die gewaltigen Gletscher zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Durch den Vulkanausbruch des „Eyjafjallajökull“ im März 2010 wurde Island zu einem Besucher-Magnet.

Daher startete am 16. Mai 2015 ein KNIELING-Reisebus per Fähre nach Island. Die Seereise ab Nord-Dänemark dauerte 2 Tage und der erste Stop war auf den Färöer-Inseln. Während einer Rundfahrt konnte man von der kargen Insel mit schroffen Felsen, aber doch recht grünen Landschaft einen Eindruck gewinnen. Auf den Färöer-Insel leben doppelt soviel Schafe wie Menschen (49.000 Einwohner). Am 19. Mai legte das Fährschiff an der Ostküste Islands an. Das besondere Erlebnis konnte starten – alle Gäste waren gespannt auf das Land aus Feuer und Eis! Die Rundreise ging im Uhrzeiger-Sinn entlang der zerklüfteten Fjord-Küste. Nebel und Schneereste waren der erste Eindruck, aber bald gab es den ersten Gletscher zu sehen. Mit 8.300 km ² ist der Vatnajökull drittgrösste Plataugletscher der Erde. Am nächsten Tag stand ein besonderes Highlight auf dem Programm, der Besuch der Gletscherlagune. Während einer Bootsfahrt kann man hautnah und sehr beeindruckend erleben, wie immer wieder Eismassen abstürzen und als kleine Eisberge dem Meer zutreiben, tausend Jahre altes Eis zum anfassen.

Das Kap Dyrholaey, der südlichste Zipfel Islands, ist bekannt für den riesigen natürlichen Torbogen, den der Atlantik ausgehöhlt hat. Unweit hiervon gibt es dann dunklen Basalt, direkt am Kiesstrand, Säulen aus erstarter Lava. In der „Gartenstadt“ Hveragerdi werden die Treibhäuser für Gemüseanbau mit unzähligen heissen Quellen beheizt.

Die Tour des „Golden Circle“ vereint, wie keine zweite Strecke in Island, Kultur, Natur, Geschichte und Geologie des Landes. In Thingvellir ist das älteste Parlament der Welt zu finden. Der Gullfoss, der schönste Wasserfall Island´s, fällt in 2 Stufen insgesamt 32 m tief in eine 2,5 km lange Schlucht. Dieser bekannteste Wasserfall ist ca. 10.000 Jahre alt und hat grosse Anziehungskraft auf alle Besucher. Ein ganz besonderes Natur-Phänomen sind die bekannten Springquellen. Vermutlich während eines Erdbebens Ende des 13. Jahrhundert entstanden, sprudelt der Geysir mit unterschiedlicher Intensität und bildet eine 40 – 50 m hohe Fontäne, die von Donner und Brausen begleitet wird. Das Hochtemperaturgebiet um Geysir ist 500 m lang und 100 m breit und enthält viele Thermalquellen. Dann ging es weiter nach Reykjavik, in die nördlichste Hauptstadt der Welt. Mehr als die Hälfte der isländischen Bewölkerung (ca. 200.000 Personen von 330.000 Einwohnern) leben im Gebiet in und um Reykjavik. Der Stadtkern selbst hat rund 115.000 Einwohner.

Neben den älteren Gebäuden in Reykjavík findet man auch zahlreiche interessante Gebäude der moderneren Architektur. Auffallend ist vor allem die Kirche „Hallgrímskirkja“. Sie  ist auch eins der höchsten Gebäude des Landes.

Der auffallende Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Interessant ist die Ähnlichkeit zu Basaltsäulen.

Das Konzerthaus und Konferenzzentrum “Harpa”  liegt direkt am Hafen. Es wurde 2011 eingeweiht.

Im Höfdi-Haus fand 1986 das Gipfeltreffen zwischen Reagan und Gorbatschow 1986 statt.

Weiter geht es in Richtung Norden und Osten. In Deildartunguhver ist die grösste Heisswasserquelle der Welt. Die nächste Übernachtung war dann in Olafsjördur, an einem der nördlichen Fjorde. Die Unterbringung der Gäste erfolgte teilweise im Hotel aber auch in Blockhütten. Ein Gefühl von Abenteuer und Wildnis, wie abgeschnitten vom Rest der Welt. Einfach traumhaft schön. Ein weiteres Highlight führt in eine der

bedeutendsten Gegenden Islands, der Myvatn. Hier gibt es bizarre Lavaformationen, Schwefelquellen und blubbernde Schlammlöcher. Das ganze Gebiet ist auch heute noch vulkanisch aktiv aber auch Erdbeben gefährtet, da hier die Grenze zwischen der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinetalplatte verläuft.

Als letzter Besichtigungspunkt nochmals ein rauschender Wasserfall, der noch von Schneefelder umgeben war. Hier spürt man die Lage Island`s, direkt am Polarkreis.

Am Abend des 27. Mai 2015 ging es wieder auf die Fähre (2 Seetage – mit Zwischenstop in Torshaven/Färöer Inseln) zurüch nach Dänemark und weiter nach Deutschland.

Nicht nur die Landschaft war beeindruckend: bizarr, rau und abwechslungsreich – auch das Wetter! Nicht warm, etwas kalt; Regenschauer und Sonnenschein. Wir erlebten von 4° bis 15° alle Wetterlagen !.

Ein tolles Land, nette Menschen, sagenhafte Natur und Naturgewalten.

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